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Carmen nach Georges Bizet – Oper
in vier Akten

Freitag, 27. Februar 2026, 19.30 Uhr

Mit ihrer Fassung von Carmen wagt die boxopera einen ausgeprägten, völlig neuen Zugang zu einem der meistgespielten Werke der Operngeschichte. Die grossen Chorszenen – Herzstück traditioneller Aufführungen – weichen hier einer intimen, psychologisch dichten Erzählweise.

Die Handlung springt zwei Jahrzehnte nach vorne: Carmen ist tot, doch ihre Präsenz lebt fort – als Erinnerung, als Obsession, als Halluzination. Don José, Escamillo und Michaëla erinnern sich an ihr Schicksal, während der Schriftsteller Prosper Mérimée sie in Gesprächen mit den drei Protangonisten erneut zum Leben erweckt. Carmen erscheint – jung, frei und ungebrochen – als Projektion, als Geistfigur aus dem Jenseits.

Die Gegensätze zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Erinnerung und Realität werden durch das Alter der Darstellerinnen und Darsteller sowie durch eine poetische Lichtregie auf die Bühne gebracht. Musikalisch begleiten ein Streicherensemble sowie der Musikdirektor am Flügel die berühmte Musik Bizets – in reduzierter, aber intensiver Fassung. Neue Dialoge geben den Figuren zusätzliche Tiefe und schaffen eine Brücke zwischen Literatur, Musik und Theater.

Besetzung:

  • Streicher-Ensemble: KM Patrizia Pacozzi, Lucie Koči, Fabienne Imoberdorf, Matthias Walpen, Severin Suter, Mátyas Vinczi
  • Musikalische Leitung: Andrea Del Bianco
  • Solisten: Sarina Weber, Antonia Bourvé, Peter Bernhard, Cheyne Davidson, Matthias Fankhauser
  • Arrangement und Komposition: Raban Brunner
  • Libretto: Bruno Rauch
  • Regie: Annette Leistenschneider
  • Ausstattung: Andreas Mayer und Ulli Kremer
  • Maske: Béatrice Mendelin
  • Technik: Marek Streit
  • Inspizienz: Marc Condrau

Dauer: 2.5h inkl. Pause – Gesungen in Französisch (mit deutschen Übertiteln), Dialoge in Deutsch

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